Dienstag, 17.Dezember 2013

Nachdem Anni und ich uns beim Frühstück von dem Schock erholt haben haben wir uns auf dem Weg in den nahe gelegenen und berühmten Lamington National Park gemacht.

Am Aussichtspunkt Binna Burra haben wir Rast gemacht und den Blick ins Tal vom Nationalpark genossen. Ein weiterer Van hielt an und gesellte sich zu uns und frühstückte. Nach dem Frühstück holte einer von denen seine Gitarre heraus und spielte ein wenig auf seiner Gitarre. Die anderen beiden sprachen uns auf AUSLAN-Gebärden an und unterhielten sich noch ein wenig mit uns (In Australien wird Gebärdensprache auf vielen Schulen oftmals als eine AG angeboten). Natürlich konnten sie keine perfekten Gebärden, aber Anni und ich waren sprachlos, dass die Gebärdensprache als eine vollwertige Sprache anerkannt wird und auch auf einer ganz normalen Schule, die eigentlich nichts mit Gehörlosne „am Hut hat“ – Gebärdensprache als freiwilliges Fach anabietet. Viele Australier möchten, dass die Gebärdensprache als Pflichtfach eingeführt wird – so wie es in Neuseeland der Fall ist. Denn die AGs sind immer sehr gut besucht und oftmals voll.

Da die drei Backpacker unter Zeitdruck standen sind sie auch direkt weitergefahren und haben sich den NationalPark nicht mehr angeschaut. Anni und ich sind weitergefahren – haben uns verfahren und irgendwo im nirgendswo den Faden komplett verloren. So haben wir dann auf eigener Faust uns einen schönen und eigenen Wanderweg gemacht. Nach zwei Stunden sind wir dann wieder weitergefahren und keine 200 Meter weiter war dann plötzlich der Eingang vom National Park. =)  Dort haben wir ann eine lange Wandertour durch den Nationalpark gemacht. Dort sprachen wir über Gott und die Welt und genossen die tolle Natur in dem Nationalpark.

Lustig war auch, dass wir unterwegs auf dem WalkingTrack auf ein seltsames Tier gestoßen sind und bisher immer noch nicht wissen was das genau für ein Tier ist. Wir haben mehrere Australier gefragt – sie wissen es selbst nicht. =) Hier das Bild:

Den NationalPark kann ich wirklich nur empfehlen – Er ist wirklich wunderschön und hat ganz viele verschiedene WalkingTracks zu bieten (Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und Natur (Regenwald, Bush, Mangrove etc.)

Nachdem unsere Füße langsam müde wurden sind wir nach Burleigh Heads gefahren und haben dort zu Abend gegessen. Die Zubereitung des Abendessens und vor allem am Meer bzw. Strand gestaltet sich häufig sehr schwierig. =( Denn es ist dort sehr windig und da wir nur einen sehr kleinen Kocher haben, springt der Gasherd oftmals nicht an bzw. geht durch den Wind immer wieder aus. =( Da haben wir dann die Kartoffeln und das Gemüse halb roh gegessen, was aber nicht weiter schlimm war, denn wir waren jetzt nun satt. =)

Nun würden wir gerne Wildcamping machen – wollen aber nicht schon wieder von der Polizei mitten in der Nacht geweckt werden. =( So sahen wir irgendwo an der Seitenstraße in einer Siedlung einen Hippie-Haus. Dort schellten wir an und fragten den Mann, ob wir vor dem Haus parken könnten und dort im Van schlafen könnten?! Er war nicht begeistert, denn er ist (was wir aber erst am nächsten Morgen herausfanden) selber Polizist. – Bejahte dann aber nach längerem Zögern, da er unserem Dackelblick wohl nicht widerstehen konnte. =) So schliefen wir dann bei Mr. KeineAhnung im Vorgarten. =)

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