Montag, 23.September 2013

Nun bin ich in Australien. Ich kann es immer noch nicht realisieren, dass ich endlich nach so langer Träumerei über Australien wirklich den australischen Boden berühre.

 

Skyline von Brisbane

Skyline von Brisbane

Wir mussten durch verschiedene Schleusen durch, um „auszuchecken“ bzw. „einzuchecken“. In Australien ist die Einfuhr sehr streng bestimmt. Hier darf man gar nichts – wirklich gar nichts – an Lebensitteln und Pflanzlichen Mitteln einführen, da das Quarantänewaren sind. Es ist wirklich sehr streng gehandhabt. Man darf noch nicht mal Schokolade, Stroh, Fenistil oder Reste

von Erde an den Schuhen einführen. So stand ich mit meinen tollen Kinder-Country und Pick-up im Rucksack am Flughafen kurz vor dem Schalter. Da schrieb ich schnell auf mein Einreiseformular, dass ich „Biscuits“ dabei habe. Da man mir sagte, dass es Ausnahmeregelungen gibt, dass wenn es noch original verpackt ist und auf dem Einreiseformular steht, eingeführt werden darf.

So stand ich mit wackeligen Beinen vor der Passkontrolle und hatte versucht den kontrollierenden und bösen Blick von dem Polizisten zu vermeiden. Er schaute mich an und fragte plötzlich aber ruhig: „Biscuits“? Ich sagte: „Yes, this is important for my soul!“ Er schaute mich nachdenklich an schaute nach hinten zu seinen Kollegen, die auch ihn als Kollege bei seiner Arbeit bew

achen. Sie waren in einem Gespräch vertieft, sodass er sich nur noch umdrehte und mit dem Daum

en Richtung Ausgang zeigte und nur noch sagte: „Welcome in Australia. Have a nice year. Enjoy your biscuits“. Durch die erste Schleuse durch warteten wir auf die anderen aus unserer Gruppe.

Nun konnten wir unser Rucksack abholen und mussten durch eine weitere Schleuse durch, die mir Herzklopfen bereitete. Wir mussten auf einem schmalen aber langen roten Teppich entlang laufen und am Ende des Teppiches das Handgepäck und unseren Backpackerrucksack auf den Teppich legen und uns daneben stellen. Den Pass und unser Reiseformular in der Hand stand unsere Gruppe auf dem 100 Meter langen roten Teppich, schauten alle jeweils einen Polizisten an, der 1 Meter vor uns stand und warteten gespannt w

as kommt. Nun kam eine Frau mit einem Spürhund und ging einmal an uns allen entlang. Ich habe nichts verbotenes mit – ich wusste es – trotzdem hatte ich furchtbares Herzklopfen bekommen, als der Hund an mir vorbeiging. Nun ging der Hund ein drittes und ein zweites Mal an uns allen vorbei. Bei niemanden hatte er was gefunden – außer bei Paul. Wir durften alle weiterziehen – nur Paul musste seinen Rucksack abgeben und komplett auseinandernehmen lassen. Sie haben jedes einzelne Kleidungsstück durch eine Schleuse geschoben. – Nichts gefunden! – So durfte auch Paul jetzt weiterziehen.

Nun sind wir ENDLICH draußen und dort wartete schon der Praktikant Matt aus Frankreich von der Organisation auf uns. Ich holte mir schnell etwas zu trinken, weil es so schwül war (30 Grad). Nun ging es zum Bustransfer Richtung Hostel. In dem Bus saßen nur – dreimal dürft ihr raten – DEUTSCHE! Na super, fährt man um die halbe Welt – spricht man nur deutsch. Obwohl – ein Stückchen Heimat darf in den ersten Tagen ja wohl doch sein. =)

Unser Hostel
Vierer-Zimmer im YHA-Brisbane 

Im Hostel angekommen checkten wir ein und konnten dann direkt auf unsere Zimmer gehen. Ich war – mit Sarah =( – auf einem Zimmer. Nun packten wir aus und machten uns soweit fertig für die Nacht. Dummerweise waren wir noch hellwach und holten uns somit Julie und Janine zu uns auf das Zimmer. Auf unserem Zimmer war auch Jill, die über einer anderen Organisation nach Australien geflogen ist. Sie hat auch ein Workn´holidayVisum und hat aber direkt ihren ersten WWOOFing-Job am Donnerstag in der Nähe von Townsville vermittelt bekommen. Wir quatschten bis 4 Uhr.

Swimming-Pool auf dem Deck vom YHA-Brisbane

Swimming-Pool auf dem Deck vom YHA-Brisbane

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