Mittwoch, 27.November 2013

Guten Morgen liebe Welt – langsam nimmt alles ein bisschen Routine an – es wird aber keineswegs langweilig. Denn auch, wenn jetzt langsam alles Routine annimmt, gibt es immer wieder etwas Neues… Heute kommt die Chefin nach ihrem langem vierwöchigen Schottland-Trip zurück nach Toowoomba.

Wir fingen pünktlich um 8 Uhr unsere Arbeit an und machten unseren Job sehr gut, während unsere „Chefin namens Olga“ um 9 Uhr in die Tankstelle kommt. Sie ignorierte uns zwei Stunden lang und war sehr „busy“ mit ihrem Paperwork.

Nachdem sie uns 2 Stunden lang ignoriert hat und uns als „dumme Backpacker“ längst abgestempelt hat – sind Clara und ich zu ihr hereingegangen und  haben uns vorgestellt. Sie war erstaunt darüber, dass wir uns ihr vorgestellt haben und sie nicht zu uns „latschen“ musste. Sie zeigte uns alles und machte einige Regeln während der Arbeit und während der Mittagspause klar. Nun fühlten Clara und ich uns auch sicherer und konnten nun mit gutem Gewissen die Arbeit machen. =) Wir wussten endlich woran wir sind und wussten auch genau, was definitiv unsere Aufgaben sind und welche nicht.

Der heutige Tag hat mich auch wieder gelehrt: Wenn ich jemals eine eigene Firma oder ähnliches haben werde, werde ich von vornherein alles klar machen wollen und alle Unklarheiten aus dem Weg räumen: Es gibt nichts schlimmeres auf der Arbeit, als ein unsicheres Gefühl..

Während der Mittagspause aßen wir.. Dreimal dürft ihr raten: PASTA!!! =) Da wir aber mittlerweile sehr gut darin geübt sind und innerhalb von 20 Minuten fertig waren mit allem, konnten wir dann auch in der Mittagspause mehr machen.

Wir waren neugierig und schauten, was hinter der Tankstelle so los ist. Der Sohn Jimmy von der Tankstellenbesitzerin Olga hat eine Truck-Werkstatt, wo er Trucks repariert und für das Outback vorbereitet. Dort stehen sehr viele Trucks, Anhänger und ähnliches herum. Die Werkstatt ist erstaunlich groß und vor allem hoch..

Das Team ist ziemlich klein, aber sehr lustig und abenteuerlich. Sie fahren die Trucks bzw. die verschiedenen Werkzeuge nach Charlesville in das Camp von dem Cousin. Ein weiteres Familienmitglied hat in Charlesville – mitten im Outback eine Wasserstation bzw. eine Firma „Waterbowl“. Sie pumpen Wasser aus dem Grundwasser heraus und versorgen damit Familien bzw. kleine Dörfer im Outback. Dafür werden die ganzen Trucks „fix“ gemacht. Die Arbeiter schlafen dann unter der Woche in dem Camp, was laut deren Erzählungen kein Zuckerschlecken ist. (Da sollte man als Backpacker wohl schon glücklich sein in einem verschimmelten und durchlöcherten klimatisierten Container schlafen zu dürfen=).)

Nachdem wir uns die Trucks angeschaut haben und die Werkstatt schön aufgemischt haben:P ging es für uns wieder weitere vier Stunden an die Arbeit. =) (Seitdem kommen Cody und Wayne auch alle paar Stunden mal eben kurz rum und kaufen sich Chips oder ähnliches an der Tankstelle) =)

Abends holte Jesse uns wieder von der Arbeit ab und wir verweilten und entspannten uns Abends wieder. =)

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